Donikkl

Background

“DONIKKL und die Weißwürschtl” sind eine bunte Mischung aus Pädagogen und Profimusikern.
Hier einige Infos zu den DONIKKL-Songschreibern:

Andreas Donauer alias DONIKKL ist Pädagoge, Musiker, Komponist, Texter, Kindermusikforscher, Produzent und Leiter von Workshops rund um die Themen Kindermusik, Bewegungslieder und Bandarbeit.

Er verfasste die Studie “Die neuen Stars im Kinderzimmer”. Ein Gutachten des Regensburger Instituts für Volkskunde zeichnete die “ungewöhnlich innovative und herausragende Leistung” mit dem Prädikat “sehr gut” aus. Demnach “werden die Deutschen Volksliedarchive Berlins und Freiburgs aus dieser Studie zur aktuellen Kinderlied- und Kindermusikszene in Deutschland wegweisende Impulse für ihre zukünftigen Forschungsarbeiten nicht nur erfahren, sondern auch beziehen müssen”.


Das Bandmitglied Rodscha aus Kambodscha ist Diplompädagoge.
Im Rahmen seines Pädagogik-Studiums hat er das Kinderlied wissenschaftlich erforscht, indem er seine Diplomarbeit über “die pädagogische Bedeutung des Kinderliedes” verfasste. Auf über 120 Seiten verweist er auf den hohen Stellenwert von Musik und Kinderliedern in der Entwicklung eines Kindes. “Singen und Musizieren mit Kindern fördert die soziale Kompetenz und die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung” (Rodscha Schneider, Dipolmarbeit) Dabei überprüfte er den pädagogischen Wert anhand von traditionellen und neuen Kinderliedern, verglich diese und stellte am Ende seiner Arbeit eine Art Kriterienkatalog für Kinderlieder auf, die ihren pädagogischen Zweck nicht verfehlen sollten.
DONIKKLs und Rodschas Studien stoßen im gesamten deutschen Bereich auf große Nachfrage.
Zum Thema “Musik und Bewegung – Vorstellung neuer Kinderlieder und deren Gestaltungsmöglichkeiten” werden unter Rodschas Anleitung musikalische Fortbildungen für ErzieherInnen, LehrerInnen und Menschen, die mit Kindern leben und arbeiten, durchgeführt.


Warum der Umgang mit Musik für Kinder so wichtig ist:
Ein Bericht der Kultusministerkonferenz vom 10.3.1998 beschäftigte sich mit Begründungen für den Musikunterricht an allgemein bildenden Schulen und kam zu dem Ergebnis, dass der praktische Umgang mit Musik folgende Wirkungen hat:

  • Förderung der Kreativität und Erlebnistiefe
  • Förderung der Genussfähigkeit
  • Förderung der Gestaltungsphantasie
  • Förderung der Toleranz
  • Ausbildung emotionaler und rationaler Kräfte
  • Erziehung zu Solidarität und Rücksichtnahme
  • Anleitung zu eigenverantwortlichem Umgang mit der medialen Umwelt
  • Grundlagenvermittlung zu einem eigenständigen Lebensentwurf


Gerade im Bereich der Förderung der Intelligenz und der sozialen Kompetenz scheinen klare Ergebnisse Aufschluss über die Wirkung der Musik zu geben:
Eine Studie von Bastian belegt, dass musikalisch über mehrere Jahre geförderte Kinder signifikant höhere IQ-Werte aufweisen. Als sozialpolitisch relevantestes Ergebnis wird die Tatsache bewertet, dass sozial benachteiligte und in ihrer kognitiven Entwicklung weniger geförderte Kinder von erweiteter Musikerziehung ebenso profitieren. Bastian kommt auch zu dem Ergebnis, dass Musikerziehung gegen Konzentrationsdefizite präventiv bzw. kompensatorisch wirken kann, und dass vor allem konzentrationsschwachen Kindern damit geholfen werden könnte.
Die grundlegenden sozialen Kompetenzen, die aus dem übergeordneten Ziel der Sozialisation entspringen, zeigen sich nach Bastian in einem Bündel an Fähigkeiten, welche die Musik aus sich selbst vermitteln kann. Diese wären die Fähigkeit zu Rollenhandeln und -distanz, zur sozialen Identität, zur Frustrationstoleranz, zur Empathie, zur sozialen Originalität und Kreativität, zum Verstehen des Selbst und des Unter- bzw. Miteinander, zum authentischen Ausdruck, zur Selbstreflexion und zur Perspektivenübernahme.


Musik gilt als die sozialste aller Künste. Der Umgang mit Musik öffnet den Menschen zum Mitmenschen, zur Gruppe, zur Gemeinschaft.